Sia einfach erklärt

Sia wurde 2014 gegründet und startete die Sia Storage Platform im Jahr 2015.  In einer Welt des Überflusses sitzen viele Hosts auf einer Menge ungenutztem Speicherplatz, der gleichzeitig in der Cloud bei herkömmlichen Anbietern immer teurer wird. Die günstige Alternative ist Sia. Sia´s Idee ist eine dezentrale Cloud. Es werden Host´s und Anwender zusammengebracht. Dabei stellen die Host´s ihren freien Speicherplatz zur Verfügung und Anwender bezahlen ohne Zwischen-Instanz dem Host eine Sia-Gebühr für die Bereitstellung des Speicherplatzes. Sia ist die eigene Währung. Um sicherzugehen, dass die Daten jederzeit abrufbar sind, werden einerseits gleichzeitig mehrere intelligente Verträge sogenannte smart contract´s mit mehreren Hosts abgeschlossen und in der Blockchain öffentlich gespeichert.  Man spricht dann von einem Peer-to-Peer Vertrag, also einem Vertrag ausschließlich zwischen Anwender und Anbieter.  Andererseits steigt die Sicherheit durch die Bezahlung des Host´s. Denn Anbieter ohne Verbindungs- oder Verfügbarkeitsproblemen erhalten eine höhere Belohnung/Bezahlung. Wie bereits erwähnt werden alle Smart Contracts öffentlich in der Blockchain gespeichert und sind für jeden einsehbar. Zusätzlich führt eine steigende Nutzerzahl zu einer Steigerung der Smart Contracts und der damit ausgelösten Bezahlungen für gute- und schlechte Verbindungen. Das Resultat ist, dass Anbieter mit schlechten Verbindungen oder Netzwerkproblemen zwangsläufig aus dem Markt ausscheiden werden und die Sicherheit durch die übrig gebliebenen Hosts steigt.

 

Ein eigentlicher Nachteil ist die Datenredundanz. Von Redundanz wird üblicherweise gesprochen, wenn Datensätze mehrfach abgespeichert werden, was normalerweise zu vermeiden ist, da Speicherplatz bei den üblichen Anbietern teurer wird und im Widerspruch dazu steht, dass Sia eine günstigere Alternative sein soll. Jedoch fallen bei Sia die Kosten der zentralen Instanz weg bzw. werden diese Kosten auf das gesamte Netzwerk verteilt (z.B.: Stromkosten & Verwaltung) und die Redundanz erhöht – wie wir weiter oben gesehen haben – die Sicherheit. Letztendlich ergeben sich für den Nutzer durch den Wegfall von Kosten sehr geringe Preise für den Cloudspeicher. Gleichzeitig erwirtschaftet der Anbieter durch die Bereitstellung nicht verwendeter Speicherkapazitäten passiv Geld in Form von Siacoins und die Sicherheit ist durch die nicht veränderbare Blockchain gewährleistet.

Während Google beispielsweise Fotos aus der Cloud dafür verwendet, um künstliche Intelligenz zu betreiben oder anderweitig zu verwenden, gibt es bei Sia keine Möglichkeit als Host oder als zentrale Instanz auf diese Daten zugreifen zu können. Alle Daten werden in kleine Blöcke unterteilt und durch kryptographische Prozesse für den Host unbrauchbar gemacht. Nur der Anwender hat den passenden Schlüssel, um das kryptographische Muster zu decodieren (entschlüsseln) und die Daten lesbar zu machen. Damit gilt die Devise: Nicht mein Schlüssel – nicht meine Coins bzw. meine Daten. Die Verantwortung liegt ausschließlich beim Anwender, denn das zurücksetzen eines Passworts ist nahezu unmöglich, da es keine verwaltende Instanz gibt.

Es befinden sich aktuell 42 Mrd. Sia Coins im Umlauf, sodass dies bei einem aktuellen Preis von 0.001203 EUR eine Gesamtmarktkapitalisierung von rund 50 Mio. Euro ergibt. Für einen Zeitraum von 3 Monaten belaufen sich die Kosten aktuell für 1 TB Speicherplatz auf 600 Sia, also etwa 72 Cent bzw. auf 24 Cent pro Monat. Den Erfahrungsbericht gibt es hier.

Lustigerweise hat sich rund um Sia eine große Gemeinde mit Merchandise gebildet. Schau dich gerne bei shirtee um:

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